Wut-Wissenschaftler gegen die Bürokratie

Donnerstag, 18. August 2011 14:01

Es ist ja in diesen Tagen viel zu hören vom “Wutbürger”. Der Spiegel hat es in einem Essay verwendet und die Gesellschaft für deutsche Sprache hat es 2010 zum “Wort des Jahres” gewählt. Die Vorsilbe “Wut-” soll anzeigen, dass hier Bürger “der Politik die Gefolgschaft aufkündigen” und sich “gegen als Willkür empfundene politische Entscheidungen wenden”. Neben den “Wutbürgern” gibt es aber nun auch die “Wutwissenschaftler”, die sich für Dinge engagieren, die ihnen wichtig sind, beziehungsweise Mißstände anprangern, die sie viel zu lange mit getragen haben.

Aber ich muss da ein wenig ausholen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V. ist eine von vielen Institutionen in der hiesigen Forschungslandschaft. Dieser private Verein wird von Bund und Ländern bezuschusst und ist eine der Einrichtungen, die vom “Pakt für Forschung und Innovation” profitieren. Dieser Pakt sieht eine Etaterhöhung um jährlich 3 Prozent vor. Viele Forschungseinrichtungen in Deutschland werden von diesem Verein finanziell unterstützt. Das Ziel sollte eigentlich sein, dass bei der Verteilung der Gelder Gerechtigkeit und Ausgewogenheit Vorrang haben. Eigentlich.

Doch am Freitag, dem 1. Juli 2011, verschafften fünf renommierte Wissenschaftler ihrem Unmut gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft gehörig Luft. Die Verleger Karl Dietrich Wolff und Georg Siebeck, der Bibliothekar Uwe Jochum, der Editionsphilologe Roland Reuß und der Jurist Volker Rieble betonten vor einem kleinen Publikum im Foyer des Berliner Ensembles, dass der Verein vor allem eines dringend benötigt: mehr Kontrolle und Transparenz.

Ihr Hauptvorwurf lautet, dass die Mittelvergabe an “Kungelei” grenze. Die Bürokratie für die Vergabe von Drittmitteln, von denen einige Universitäten abhingen, sei zu langsam und intransparent. Es ließe sich schlicht oftmals nicht nachvollziehen, wer welche Gelder aus welchem Grund bekäme. Kontrolliert wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft zwar von Bundesrechnungshof, denn die Mittel kommen ja schließlich zum Großteil aus dem Bundeshaushalt. Die Ergebnisse werden aber nicht veröffentlicht. Das hängt auch mit der Struktur der Forschungsgemeinschaft zusammen. Sie ist ein Verein und muss sich prinzipiell nur an die Vereinssatzung halten.

Eine Folge davon: Viele Forschungseinrichtungen seien schon richtiggehend “zynisch” und widersetzten sich dem Apparat nicht, um nach zahlreichen Kürzungen und unangenehmen Änderungen in der Hochschullandschaft nicht auch noch anzuecken. Damit sprachen die fünf Redner wichtige Fakten an – die wahrscheinlich allerdings leider vorerst ohne Wirkung bleiben werden.

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Giftiges Gold

Samstag, 30. Juli 2011 1:09

Es ist nicht alles Gold, was glänzt?

Die Nachfrage nach Gold ist den letzten Jahren stetig angestiegen. Die weltweite Finanzkrise und die daraus resultierende allgemeine Verunsicherung hat ihr Übriges dazu beigetragen. Viele Anleger sahen sich veranlasst, auf die nahezu krisensichere Anlageform Gold umzusteigen. Die enorme Nachfrage nach dem Edelmetall zeigt mittlerweile jedoch Auswirkungen, die für die Umwelt bedrohliche Formen annehmen.

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Katzen-Kleptomanie

Freitag, 22. Juli 2011 14:02

Wenn Sie immer mal wieder Dinge in Ihrem Haus finden, die Ihnen nicht gehören, sollten Sie mal ihre Katze fragen:

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Die Atomlüge – kritische Doku zur Atomkraft in Deutschland

Montag, 11. Juli 2011 13:55

Mitte 2010 befand sich die politische und gesellschaftliche Diskussion um eine Verlängerung der Laufzeit deutscher Kernkraftwerke auf einem Höhepunkt. Die Vorbereitungen der 2009 gewählten Regierung Merkel, den 2002 unter “Rot-Grün” beschlossenen Ausstieg aus der nukleraren Energieerzeugung zu kippen, liefen auf Hochtouren – inkl. alles andere als transparenten Verhandlungen mit den Kraftwerksbetreibern, den großen deutschen Energieunternehmen.

Hieran knüpfte seinerzeit Gesine Enwald mit ihrer Dokumentation “Die Atomlüge” an, in welcher mit stets kritischem Blick den Argumenten der Atomkraftbefürworter auf den Zahn gefühlt wird.

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Eichhörnchen vs. Auto

Dienstag, 5. Juli 2011 16:07

Aus der Abteilung: “Mehr Glück als Verstand” habe ich im Internet dieses kleine Video entdeckt. Dieses Eichhörnchen sollte morgen Lotto spielen gehen!

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Wellensittich auf Tennisball

Mittwoch, 8. Juni 2011 10:08

Das letzte Mal Katze gegen Killer-Tennisball – heute Wellensittich MIT Tennisball.

Der Kleine betrachtet das als Spielzeug. Ein Beweis dafür, dass auch Tiere spielen :-)

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Die Erforschung der Manipulation – Angriff auf unsere Sinne

Freitag, 3. Juni 2011 19:30

Sinn und Sinnlichkeit besitzen sie eine ganz besondere Relevanz – nicht nur in einer Partnerschaft. Sie sind mit ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor und nahezu unverzichtbares Instrument bei Marketingstrategen geworden. Mit künstlich geschaffenen Reizen, chemischen Düften und allerlei Sinnestäuschungen machen sich Täuschungen und Lügen die natürlichen Impulse des Menschen zunutze und manipulieren seine Emotionen nachhaltig. Davon profitiert insbesondere die Industrie, die sich die entsprechende Manipulation der Verbraucher und Konsumenten ganz gezielt zu eigen macht und so den Absatz von vielerlei Produkten in neue Höhen steuert.
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Katze gegen Killer-Tennisball

Mittwoch, 25. Mai 2011 12:18

Ein seltsam unheimliches Wesen scheint diese Katze zu bedrohen!

Eine Art Killer-Tennisball?

Die (noch sehr junge) Katze findet es heraus:

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KOKOPELLI – Wir überlassen das Saatgut nicht den Konzernen

Mittwoch, 18. Mai 2011 16:07

Die genetische Vielfalt der Pflanzen ist das Erbe der gesamten Menschheit, die zu ihrem Nutzen eingesetzt werden sollte und nicht zum Vorteil einiger weniger Konzerne wie z.B. Monsanto verkommen darf. Über Jahrtausende haben die in der Landwirtschaft tätigen Menschen dieses Geschenk der Natur mit Dankbarkeit angenommen und es mit Respekt behandelt. Was sich jetzt nunmehr sei zwei Jahren in einem gegen “Kokopelli” angestrengten Rechtsstreit in Frankreich abspielt, zeigt, dass die großen Konzerne nicht an der Bestandsicherung des Saatgutes an sich interessiert sind, sondern über eine Monopolbildung an der eigenen Gewinnmaximierung.

Und wer ist “Kokopelli”?

Der Verein, die französische “Association Kokopelli” setzt sich für den Erhalt alter Obst- und Gemüsesorten ein. Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

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Gen-Interessen in Lebensmittel-Behörde

Montag, 9. Mai 2011 1:47

Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) ist für die Risikobewertung von Gentechnik-Pflanzen zuständig – eigentlich. Denn tatsächlich wurde noch keine einzige Genpflanze abgelehnt. Nun haben sich Erklärungen dafür gefunden: So ist die Vorsitzende des Verwaltungsrates der EFSA, Diana Banati, auch Vorstandsmitglied im International Life Science Institute (ILSI), wie sich herausstellte.
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