Gefahr durch Nanopartikel im Essen?

Noch ist der Aufruhr mit der Schweinegrippenimpfung und den mittlerweile gefürchteten Nanopartikeln nicht annähernd hinter uns.

Schon schlagen die Angstschlagzeilen erneut ins Leben ahnungsloser Bürger – und nun kennt sich kaum noch jemand aus…

Da wird gesprochen von der Kennzeichnungspflicht bei Lebensmitteln, Sonnencremes und anderen Dingen und doch sollen sie schon längst Einzug halten ins höchst persönliche Dasein des Normalsterblichen.

Es hilft nicht viel, wenn die Medien die Panik schüren vor den Nanopartikeln und Politiker ihre Lippenbekenntnissen zum Besten geben, was man müsste und was doch niemand so recht weiß.

Die Experten im Umweltbundesamt (UBA) wollen mit Sprüchen, denen nur zu entnehmen ist, dass was dran sein könnte an den Nanopartikeln, es jedoch wiederum auszuschließen sei, dass eine Gesundheitsgefährdung des Konsumenten vorliege, beruhigen.

Die Agentur AFP benennt klar und deutlich wo die Horrorgefahren lauern: nämlich in unseren Nahrungsmitteln, in den Kleidungsstücken und in Kosmetika. Mögliche gesundheitliche Risiken geben die Experten immerhin zu.

Die freundlich gemeinte Auskunft, man solle die Ware mit den Nanopartikel halt so lange meiden bis sie etwas wissen wird schwierig umzusetzen sein, solange die Regierung lediglich von Kennzeichnungspflicht redet und diese nicht einführt.

Woher soll denn der „Normalsterbliche“ wissen wo sie sind, die kleinen „Horrorbiester“ namens Nanopartikel?

Was preisgegeben wird sind Informationen, dass sie in Textilien sind und dort das Bakterienwachstum behindern. Das sie möglicherweise Schokoriegel belegen und in naher Zukunft eine Vielzahl solcher Produkte auf den Markt kommen werden.

Datum: Montag, 2. November 2009 13:26
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3 Kommentare

  1. 1

    […] Mehr dazu auch im Beitrag: Nanopartikel im Schweinegrippe-Impfstoff und Gefahr durch Nanopartikel. […]

  2. 2

    […] man über die Gefahr, dass diese Verstärker (zumindest teilweise) im Nanobereich liegen und somit Nanopartikel […]

  3. 3

    […] Die Kosmetik- und Schönheitspflegeindustrie nutzt Nanoteilchen in Sonnen- und Zahncremes sowie Deo, die Nanomedizin bei der Entwicklung von Impfstoffen oder Krebsmedikamenten. Ich berichtete bereits im Beitrag: Gefahr durch Nanopartikel im Essen. […]

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