Beitrags-Archiv für die Kategory 'Finanzen und Geldanlagen'

Die richtige Lebensversicherung

Freitag, 30. April 2010 11:38

Ich halte von Kapital-Lebensversicherungen ja nicht allzu viel. Wenn man aber daran denkt so eine Lebensversicherung als Altersvorsorge abzuschließen, dann sollte man sich auch die richtige Gesellschaft aussuchen, denn die goldene Ära der Kapitallebensversicherungen ist scheinbar vorbei.

Wie der unabhängige Branchendienst Map-Report berichtet, erhielten Anleger im Jahr 2000 bei einer Laufzeit von 30 Jahren noch eine durchschnittliche Rendite von 6,18 Prozent. Heute liegt diese nur noch bei 5,16 Prozent. Grund ist die lang anhaltende Niedrigzinspolitik der Zentralbanken. Um die Jahrtausendwende konnte ein Nichtraucher, der 30 Jahre lang einen jährlichen Beitrag von 1200 Euro (insgesamt 36 000 Euro) einzahlte, einen Auszahlbetrag von rund 88 000 Euro erwarten. Inzwischen sind es bei gleichen Voraussetzungen etwa 2000 Euro weniger.

Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

Thema: Finanzen und Geldanlagen | Kommentare (0)

Warnung vor neuen Blasen an Finanzmärkten

Montag, 12. April 2010 9:36

Um ihr Mandat erfüllen zu können hat die amerikanische Notenbank die Leitzinsen auf einen historisch niedrigen Zinskorridor zwischen 0 und 0,25 % gesenkt und die Märkte mit Liquidität überflutet, um so die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise abfedern zu können. Im Gegensatz zu anderen Zentralbanken steht in Amerika nicht allein die Preisstabilität im Fokus, sondern zusätzlich noch das Wirtschaftswachstum und die Lage am Arbeitsmarkt.

Innerhalb des “Offenmarktausschusses” (FOMC) scheint zunehmend Uneinigkeit über die Gestaltung der künftigen Zinspolitik aufzukommen. Die Furcht vor einer erneuten Blasenbildung an den Finanzmärkten wächst.
Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

Thema: Finanzen und Geldanlagen | Kommentare (0)

Finanzkrise – Immer noch?

Dienstag, 21. Juli 2009 10:00

So richtig einen Reim auf die derzeitige Situation kann sich wohl immer noch keiner machen.

Da wollen einerseits die Volkswirte führender Finanzinstitute ihre Prognosen für die zweite Hälfte 2009 und für 2010 erhöhen (wie die Welt am Sonntag berichtete), andererseits ist zu lesen, das die Bundesregierung überlegt Zwangshilfen für die Banken einzuführen.

Zwangshilfen für Banken?

Alleine so eine Meldung hätte letzten Sommer auf der Titelseite jeder Tageszeitung gestanden. Jetzt liest man so etwas nur in der Randnotiz im Wirtschaftsteil.

Bei den Zwangshilfen über die “nachgedacht” wird geht es darum, ähnlich wie in den USA und Großbritannien, notfalls den Banken auch staatliche Hilfen “aufzuzwingen”.

Die Politiker fürchten nämlich, dass die Banken im Herbst kaum noch in der Lage sein könnten Kredite an Unternehmen zu vergeben. Und somit könnte der Fall eintreten, dass die Finanzierung der gesamten Wirtschaft zusammenbricht.

Was das bedeutet führe ich jetzt lieber nicht weiter aus… Es zeigt aber: die Finanzkrise ist noch lange nicht überwunden! Es kann und muss immer noch mit dem Schlimmsten gerechnet werden.

Heute lese ich unter anderem, dass der die für die US Wirtschaft bedeutende Finanzierer CIT seine drohende Insolvenz nur in allerletzter Minute abwenden konnte.

CIT hat mit seinen Gläubigern einen Notkredit in Höhe von drei Milliarden Dollar ausgehandelt. Dabei hatte CIT bereits 2,3 Milliarden aus dem staatlichen Bankenrettungsprogramm erhalten. Weitere Kredite wollte die Regierung anscheinend nicht gewähren.

Zuletzt dominierten ja noch Hoffnungen auf eine Besserung in der Branche: vor allem nach den Quartalszahlen der Deutschen Bank im 1. Quartal und den Zahlen von Goldmann Sachs vor kurzem – bei denen sich alle verwundert die Augen rieben, wie das angehen könne.

Die nächste Frage, die ich bereits seit über einem Jahr stelle:

Wer soll den die Staatsanleihen kaufen?

Mal im Ernst: wollen Sie Ihr Geld jemandem anvertrauen der eigenlich Pleite ist?

Nicht wirklich.

“Rohstoff- und Aktienkurse sind merklich gestiegen, denn Anleger ziehen ihr Geld aus US-Staatsanleihen ab und pumpen es in andere Märkte” schreibt Spiegel ONLINE (http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,637086,00.html).

Aber für diese Erkenntnis brauche ich keine Börsenexperten – das ist für mich eine klare Schlussfolgerung. Genauso Bundesschatzbriefe der deutschen Regierung. Italien und Griechenland dürften über kurz oder lang sowieso Probleme mit den Anleihen bekommen.

Wer soll die Anleihen den kaufen?

Nun, ein einfacher Weg wäre: der Staat kauft seine eigenen Anleihen :-) Darauf wird es hinauslaufen müssen…

Thema: Finanzen und Geldanlagen | Kommentare (1)

Darf es vielleicht eine Milliarde mehr sein?

Dienstag, 24. März 2009 14:55

Im letzten November war es ja noch eine “Sensation”: 50 Milliarden Staatsgelder werden in die Wirtschaft gepumpt.

In welchem Land? Egal. Bei uns, in Frankreich, Großbritannien, USA…

Heute sprechen wir nicht mehr von Milliarden, sondern von Billionen.

Billionen… eine Billion sind 1000 Milliarden, eine Milliarde sind 1000 Millionen.

Eine Billion = eine Million Millionen.

Kann sich diese Summen überhaupt noch jemand vorstellen?

Eine Million Bürger könnten damit sofort zu Millionären gemacht werden. Die könnten wir dann gleich mit 50% versteuern und hätten die Hälfte schon wieder drin.

Aber wo versickert das Geld denn?

Keine Ahnung…

Die Prognose für die USA sieht extrem düster aus. Selbst wenn die Konjunktur wieder anspringt hat die USA ein enormes Außenhandelsbilanzdefizit. Zusätzlich eine enorme Verschuldung. Prognose bis 2019: 82% des Bruttoinlandsprodukts.

Selbst in den USA mehren sich die Stimmen gegen die Billionen-Manie, denn 82% bedeutet: die USA wären Bankrott und könnten niemals die Kredite zurück zahlen.

Wer soll den die Staatsanleihen der USA kaufen? Wer will die denn noch?

Dieses Problem werden wir schon sehr bald bei Griechenland, Italien und Spanien sehen. Wer wird die Staatsanleihen kaufen? Eventuell kann man das wie im ersten Weltkrieg machen, indem man bestimmte “wohlhabende” Kreise dazu verpflichtet “Staatsanleihen” zu kaufen – unter Kaiser Wilhelm hießen die Dinger “Kriegsanleihen”.

Meine Prophezeiung (auch für Europa): Das läuft innerhalb der nächsten 10 – 15 Jahre auf eine Währungsreform hinaus, bei der wir alle wieder bei der Stunde Null anfangen… So wie 1923 und 1949. Jeder bekommt dann wieder 20 XYZ von einer neuen Währung – vielleicht wieder die D-Mark?

Thema: Finanzen und Geldanlagen | Kommentare (0)

Die Weltwirtschaftkrise und die Herrschaft des Geldes

Samstag, 28. Februar 2009 21:24

Ein grundsätzliches Problem liegt unserem System zugrunde. Einen interessanten Ansatz verfolgt dieses Video: “Zeitgeist Addendum” von Peter Joseph

Das Video ist gut mit Fakten untermauert. Die Lösungen die vorgestellt werden, sind allerdings schwierig – Ein Leben ohne Geld?

Immerhin: im ersten Teil des Films gelingt es Joseph die Probleme unserer Zeit gut auf den Punkt zu bringen.

Aber: Geld selbst ist nicht das Problem. Und: Unternehmen können ethisch handeln. Leider tun es zu viele nicht – mehr. Deswegen ist die Diskussion um moralisches Handeln von Unternehmen wichtig.

Fazit: Wenn Sie mehr verstehen wollen, wie unsere Welt und die Globalisierung funktioniert, hier finden Sie antworten:


 

Thema: Allgemein, Finanzen und Geldanlagen | Kommentare (0)