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	<title>René-Gräber-Blog &#187; Allgemein</title>
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	<description>Der persönliche Blog von René Gräber</description>
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		<title>Fast jedes Masthuhn bekommt Antibiotika</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 11:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antibiotika]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 96 Prozent aller Masthühner bekommen Antibiotika. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die im Auftrag des Verbrauchschutzministeriums von Nordrhein-Westfalen erstellt wurde. In 83 Prozent der untersuchten Mastdurchgänge kamen die fraglichen Wirkstoffe zum Einsatz. Insgesamt summiert sich die Zahl der so behandelten Tiere damit auf 96,4 Prozent. Lediglich die Bio-Betriebe haben demnach ganz auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 96 Prozent aller Masthühner bekommen <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Antibio.htm" target="_blank">Antibiotika</a>. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die im Auftrag des Verbrauchschutzministeriums von Nordrhein-Westfalen erstellt wurde. In 83 Prozent der untersuchten Mastdurchgänge kamen die fraglichen Wirkstoffe zum Einsatz. Insgesamt summiert sich die Zahl der so behandelten Tiere damit auf 96,4 Prozent. Lediglich die Bio-Betriebe haben demnach ganz auf den Antibiotika-Einsatz verzichtet.</p>
<p><span id="more-638"></span></p>
<p><strong>Die Gefahr für den Menschen</strong><br />
Die Gefahr für den Menschen, der zu häufig das Fleisch solcher Masthühner verspeist, ist der Umstand, dass sich die für ihn gefährlichen Keime an den Einsatz von Antibiotika gewöhnen können und zu „multiresistenten Keimen“ mutieren, denen das Medikament nichts mehr anhaben kann. Im schlimmsten Fall führt eine Infektion mit einem solchen Keim sogar zum Tod. Nach Informationen des Robert-Koch-Instituts lassen sich jährlich rund 15.000 Sterbefälle auf diese Weise erklären.</p>
<p><strong>Bund und Länder streiten über die Konsequenzen</strong><br />
NRW-Verbraucherminister Johannes Remmel erklärte, die Ergebnisse der Studie seien „alarmierend“ und würden bei ihm „Übelkeit“ auslösen. Das Bundesverbrauchschutzministerium müsse sofort handeln und klare Vorschriften für Betriebe erlassen, um den Antibiotika-Einsatz einzudämmen. Das Haus von Ilse Aigner widersprach dem allerdings. Zwar sei das Ergebnis der Studie „besorgniserregend“, doch es liege in der Verantwortung der Bundesländer, schärfere Kontrollen durchzuführen.</p>
<p><strong>Verbände wollen handeln</strong><br />
Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) wollen dagegen aktiv werden und den Einsatz der Medikamente aus Verantwortungsbewusstsein „gegenüber den Tieren“ deutlich reduzieren. Rechtlich dürften Antibiotika ohnehin nicht als „Gesundheitsdoping“ eingesetzt werden, so Remmel, sondern nur dann, wenn ein Tier ernstlich erkrankt sei.</p>
<p><strong>Weitere Artikel zum Thema</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://naturheilt.com/blog/eiertanz-antibiotika-huehner/" target="_blank">Eier-Tanz um Antibiotika-Hühner</a></li>
<li><a href="http://www.gesund-heilfasten.de/blog/dioxin-neues-nahrungsergaenzungsmittel/" target="_blank">Dioxin, das neue &#8220;Nahrungsergänzungsmittel&#8221;</a></li>
<li><a href="http://naturheilt.com/blog/die-rache-der-grill-haehnchen/" target="_blank">Die Rache der Grillhähnchen</a></li>
<li><a href="http://www.gesund-heilfasten.de/blog/billige-nahrungsmittel-teuer-bezahlt/" target="_blank">Billige Nahrungsmittel, teuer bezahlt</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Monsanto-Pflanzenschutzmittel hat Landwirt vergiftet</title>
		<link>http://renegraeber.de/blog/monsanto-pflanzenschutzmittel-hat-landwirt-vergiftet/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 15:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Herbizide]]></category>
		<category><![CDATA[Monsanto]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Landwirt Paul Francois und dem Agrochemie-Hersteller Monsanto endete mit einem Schuldspruch für den amerikanischen Konzern. Ein Gericht in Lyon sah es als erwiesen an, dass dem Getreidebauern ein erheblicher gesundheitlicher Schaden durch das von Monsanto hergestellte Herbizid &#8220;Lasso&#8221; entstanden war. Francois hatte das Pestizid im Jahr 2004 beim Reinigen seines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Landwirt Paul Francois und dem Agrochemie-Hersteller <a href="http://renegraeber.de/blog/monsanto-ein-gentechnik-konzern-auser-kontrolle/">Monsanto</a> endete mit einem Schuldspruch für den amerikanischen Konzern. Ein Gericht in Lyon sah es als erwiesen an, dass dem Getreidebauern ein erheblicher gesundheitlicher Schaden durch das von Monsanto hergestellte Herbizid &#8220;Lasso&#8221; entstanden war.</p>
<p><span id="more-632"></span></p>
<p>Francois hatte das Pestizid im Jahr 2004 beim Reinigen seines Spritzgeräts eingeatmet und leidet seither unter <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/">neurologischen Störungen</a>, etwa Stottern, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/kopfschmerzen.html" target="_blank">Kopfschmerzen</a> und Gedächtnisverlust. Monsanto habe nicht ausreichend vor den Gefahren des Herbizids gewarnt, lautete der Vorwurf.</p>
<p>Zur Ermittlung der Entschädigungssumme sollen nun Experten das Ausmaß der gesundheitlichen Beeinträchtigungen feststellen. Monsanto hingegen, das auch als Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut bekannt geworden ist (lesen Sie dazu auch: &#8220;<a href="http://renegraeber.de/blog/monsanto-der-konzern-mit-der-lizenz-zum-herrschen/">Monsanto &#8211; ein Konzern mit der Lizenz zum herrschen</a>&#8220;), schloss ein Berufungsverfahren nicht aus.</p>
<p>Das Urteil sei eine historische Entscheidung, so der Anwalt von Paul Francois, da erstmals ein Produzent von Pflanzenschutzmitteln wegen Vergiftung schuldig gesprochen wurde.</p>
<p>Tatsächlich könnte sich das Verfahren als wegweisend herausstellen: Bisher waren ähnliche Klagen daran gescheitert, einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Pestizideinsatz und der Erkrankung nachzuweisen. Im Fall von Paul Francois wurde die Beweisführung dadurch erleichtert, dass er den Zeitpunkt genau benennen konnte, zu dem er das Pestizid eingeatmet hatte.</p>
<p>Das Herbizit &#8220;Lasso&#8221; wurde in verschiedenen europäischen Staaten vom Markt genommen und in Frankreich im Jahr 2007 verboten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://renegraeber.de/blog/gentechnikkonzern-monsanto-patent-auf-wassermelonen/">Gentechnikkonzern Monsanto erhält Patent auf Wassermelonen</a></li>
</ul>
<p><a href="http://renegraeber.de/gentechnik-report.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-88" src="http://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/Genetchnik_470px.jpg" alt="" width="470" height="198" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vater des kleinen Maulwurfs ist gestorben</title>
		<link>http://renegraeber.de/blog/vater-des-kleinen-maulwurfs-ist-gestorben/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 18:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kleine Maulwurf lebt weiter, aber sein &#8220;Vater&#8221; Zdenek Miller ist am Mittwoch im Alter von 90 Jahren gestorben. In der Sendung mit der Maus erorberte der kleine Maulwurf unsere Kinderherzen: mit Neugier und mit Mut. Multikulturell war er auch schon immer: seine staunenden &#8220;Ohhhhhhhhh!&#8221; und &#8220;Joiiiiiii!&#8221; machten einen Export in alle Welt leicht möglich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kleine Maulwurf lebt weiter, aber sein &#8220;Vater&#8221; Zdenek Miller ist am Mittwoch im Alter von 90 Jahren gestorben.</p>
<p>In der Sendung mit der Maus erorberte der kleine Maulwurf unsere Kinderherzen: mit Neugier und mit Mut.</p>
<p>Multikulturell war er auch schon immer: seine staunenden &#8220;Ohhhhhhhhh!&#8221; und &#8220;Joiiiiiii!&#8221; machten einen Export in alle Welt leicht möglich.</p>
<p>Hier eine meiner Lieblingsfolgen:</p>
<p><object style="height: 288px; width: 512px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6su7VlYshOA?version=3&#038;feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/6su7VlYshOA?version=3&#038;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="512" height="288"></object></p>
<p>Danke Zdenek Miller für dieses Geschenk.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>US Zensur für das Internet?</title>
		<link>http://renegraeber.de/blog/us-zensur-fur-das-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 15:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass das Internet immer mehr Raum für freie Informationen, Videofilme und Nachrichten bietet, ist bekannt. Mehr Menschen als jemals zuvor haben die Möglichkeit, frei an Wissen teilhaben zu können und sich miteinander auszutauschen. Das Internet bietet auch Bürgern totalitärer Staaten die Chance, sich über Politik zu informieren oder selbst die Verbrechen der eigenen Regierung anzuprangern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das Internet immer mehr Raum für freie Informationen, Videofilme und Nachrichten bietet, ist bekannt. Mehr Menschen als jemals zuvor haben die Möglichkeit, frei an Wissen teilhaben zu können und sich miteinander auszutauschen. Das Internet bietet auch Bürgern totalitärer Staaten die Chance, sich über Politik zu informieren oder selbst die Verbrechen der eigenen Regierung anzuprangern. Selbst in den ach so aufgeklärten Staaten der westlichen Welt läuft einiges schief und viele Verbrechen und Fehltaten wurde nur mit Hilfe des Internets ans Licht gebracht.</p>
<p>Doch das Internet hat auch seine Schattenseiten. Das Urheberrecht wird ausgehebelt, wenn man sich jedes Musikalbum und jeden Kinofilm schon zum Verkaufsstart illegal herunterladen kann &#8211; was natürlich gegen geltendes Recht verstößt (das Internet ist nämlich mitnichten ein &#8220;rechtsfreier Raum&#8221;). Außerdem könnten sich totalitäre politische Gruppen auf diese Weise unbemerkt organisieren. Vielen Firmen und Staaten ist dies ein Dorn im Auge. Die Gegenmaßnahme ist eine Verschärfung der Kontrolle und Überwachung des Internets.</p>
<p><span id="more-618"></span></p>
<p>Nun debattiert der US Kongress darüber, ob (zum Schutz des Bürgers) ein Gesetz erlassen werden soll, dass der amerikanischen Regierung gestattet Webseiten weltweit sperren zu können. Die US Regierung spricht dabei hauptsächlich von einem &#8220;Diebstahl amerikanischen Eigentums&#8221;, der auf diesem Weg gesetzlich verhindert werden soll.</p>
<p>Internetfirmen und Bürgerrechtsorganisationen sehen darin allerdings etwas ganz anderes: die Gefahr der Zensur und den Verlust der Meinungsfreiheit. Gerade Plattformen wie Youtube, Wikileaks oder Avaaz wären damit in der engeren Auswahl, auf einer schwarzen Liste zu landen und müssten sich mit einer verstärkten Überwachung auseinandersetzen. Das freie Internet würde zur Farce werden.</p>
<p>Sollte der Gesetzentwurf durchgesetzt werden, bedeutet das für die Praxis, dass die US-Justiz jederzeit ohne Angabe von Gründen gegen ausländische Webseiten vorgehen kann, die z. B. urheberrechtlich geschütztes Material illegal verbreiten. Hier freut sich in erster Linie die amerikanische Unterhaltungsindustrie, die gerade durch das Internet mit hohen Umsatzverlusten kämpfen muss. Auch Suchmaschinen müssten Einträge löschen, sobald sie Verdacht erregen, und Provider den Zugang der in Frage kommenden Plattformen sperren. Weiterhin würde so ein Gesetz darauf hinausführen, dass Seiten blockiert und gesperrt werden können, die Urheberrechtsverstöße lediglich ermöglichen &#8211; jedenfalls nach meinem Kenntnisstand.</p>
<p>AVAAZ hat <a href="http://www.avaaz.org/de/save_the_internet/?cl=1393766623&amp;v=11164" target="_blank">unter diesem Link</a> eine Petition an die Abgeordneten des US-Kongresses formuliert für die Freiheit des Internets einzutreten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kontrolle wissenschaftlicher Arbeiten durch das Internet</title>
		<link>http://renegraeber.de/blog/kontrolle-wissenschaft-internet/</link>
		<comments>http://renegraeber.de/blog/kontrolle-wissenschaft-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 12:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Meiner Meinung nach ist das Internet wirklich eine tolle Sache: Jeder hat die Chance, an Wissen teilzuhaben und sich auf diese Weise weiterzubilden. Außerdem ist es jedem möglich, all das zu schreiben, was er denkt. Dabei sind die Informationen vielfältig: Zu jedem Thema gibt es schmeichlerische und kritische Meinungen, so dass der Leser sich selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach ist das Internet wirklich eine tolle Sache: Jeder hat die Chance, an Wissen teilzuhaben und sich auf diese Weise weiterzubilden. Außerdem ist es jedem möglich, all das zu schreiben, was er denkt. Dabei sind die Informationen vielfältig: Zu jedem Thema gibt es schmeichlerische und kritische Meinungen, so dass der Leser sich selbst eine Haltung zu diesem Thema bilden kann, ohne etwas aus nur einer einzigen Quelle glauben zu müssen. Außerdem hat man die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen, was man da gerade gelesen hat &#8211; entweder direkt unter diesen Informationen (wie bei mir hier unten im Kommentarfeld) oder sogar in einem mit drei Klicks erstellten eigenen Internettagebuch, genannt Weblog (Blog).</p>
<p>Wenn man Leute nach der Bedeutung des Internets für die Wissenschaft befragt, dann sind es eigenartigerweise gerade die Elfenbeinturmbewohner, auch &#8220;Wissenschaftler&#8221; genannt, die mit dem Internet, außer E-Mails verschicken, nichts anfangen können.</p>
<p><span id="more-596"></span></p>
<p>Und wenn es um die Wissenschaft geht, dann ist für sie das Internet mal gleich ganz außen vor. Denn Wissenschaft wird überhaupt nicht im Internet betrieben und schon gar nicht die Veröffentlichung wissenschaftlicher Ergebnisse. Wo kämen wir denn da hin! Dafür sind die altehrwürdigen Fachzeitschriften wie „Science“, „Heredity“, „Lancet“ usw. da. Denn in den Beurteilungsgremien dieser Fachzeitschriften, also wer da veröffentlichen darf und wie wichtig diese Ergebnisse sind, sitzen Ebenbürtige, andere Wissenschaftler &#8211; was ja im Internet gar nicht der Fall sein kann. Diese anderen Wissenschaftler aber sind leider nicht nur ebenbürtig, sondern zumeist auch parteiisch. Na klar, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, und: &#8220;wenn ich Deins veröffentliche, veröffentlichst Du meins&#8221;. Nur so ist es zu erklären, dass „im Moment ein Haufen Mist publiziert wird“, so warnen einige Wissenschaftler.</p>
<p>Grund für den &#8220;Mist&#8221; ist der Aberglaube der Wissenschaft, in ihrem sogenannten &#8220;Elfenbeinturm&#8221; (also weit weg von allem, was irgendwie mit dem normalen Leben zu tun hat) alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhackstücken zu können. Wo vielleicht früher noch idealistische Wissenschaftler vor lauter wissenschaftlichem Idealismus sogar ihren eigenen Namen manchmal vergaßen, vergessen die heutigen Wissenschaftler vor lauter Karrieregier und Profitstreben gerne mal: die Wissenschaft. Dementsprechend sehen dann auch die Veröffentlichungen aus.</p>
<p>Solche Praktiken sind ja leider längst bekannt aus der medizinischen Forschung: Hier schmeißen Pharmafirmen teures Geld in Forschungsprojekte rein, nur um sicherzustellen, dass die ihnen genehmen Ergebnisse auch am Ende wie gewünscht auf dem Labortisch liegen &#8211; und nichts anderes. Es war nur eine Frage der Zeit, bis dass sich die nicht-medizinische Naturwissenschaft korrumpieren ließ.</p>
<p>Damit ist auch klar, warum man dem Internet keine große wissenschaftliche Bedeutung beimessen will. Man weiß, dass hier etwas geschieht, was innerhalb der Wissenschaftsszene so nicht abläuft: Man wird beobachtet; da gibt es Leute, die den Wissenschaftlern auf die Finger schauen und das Ganze auch noch an die große Glocke hängen, wenn die Resultate keiner wissenschaftlichen Prüfung standhalten. Die Möglichkeiten für Mauscheleien sind hier deutlich geringer, weil sich jeder an den Diskussionen beteiligen kann.</p>
<p>Ein Versuch einer Beteiligung an der Diskussion einer Veröffentlichung in einem der Fachjournale dagegen wird höchstens als schlechter Witz aufgenommen. Oder sind etwa schon einmal kritische Kommentare und Verrisse in einem der Fachjournale im Anschluss einer Veröffentlichung veröffentlicht worden? In der Regel wird die Eingabe einfach ignoriert (Papierwolf, geheime Ablage, Klopapier&#8230; ich weiß nicht was die daraus machen).</p>
<p>Heute sieht es allerdings so aus, dass speziell in Blogs, aber auch auf thematischen Webseiten mit interaktivem Design, Dinge diskutiert werden, die sonst nur in Fachzeitschriften zur Sprache kamen. Diese Diskussionen setzen sich dabei deutlich kritischer mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung auseinander. Und den konservativen Wissenschaftlern bleibt oft nichts anderes übrig, als auf die Ehrwürde der oben genannten traditionsreichen Journale zu verweisen und sich dahinter zu verstecken. Denn eine Auseinandersetzung im Internet, in den Blogs etc. erscheint ihnen unter ihrer „Würde“.</p>
<p>Aber so toll ist das mit diesen „altehrwürdigen“ Fachzeitschriften ja nun auch nicht mehr. Inzwischen ist das Dilemma hinlänglich bekannt, dass eine Reihe von finanzkräftigen Wirtschaftsunternehmen hier ihre Finger mit im Spiel haben und einen erheblichen Anteil dieser Zeitschriften finanziell irgendwie, irgendwo unterstützen. Dies schafft Verpflichtungen, will man es sich nicht mit den großzügigen Spendern verderben. Denn kaum eine dieser „ehrwürdigen“ Fachzeitschriften ist in der Lage, sich ausschließlich über die Abonnements zu finanzieren. Und wenn da ein großzügiger Mäzen mal eine an sich skurrile Entdeckung veröffentlicht haben will, sei es nur, dass sein Impfstoff auch ausgezeichnet gegen abstehende Ohren wirkt, dann werden alle Ehre und Würde von der ehrwürdigen Zeitschrift über Bord geworfen.</p>
<p><strong>Gemeinsam gegen falsche Erkenntnisse &#8211; mit Erfolg</strong></p>
<p>Im Netz allerdings gibt es inzwischen Seiten, die es sich sogar gerade zur Aufgabe gemacht haben, solche Praktiken zu entlarven und ihnen den Schleier der Ehrwürdigkeit und Glaubwürdigkeit zu entreißen (Retraction Watch). Hier ist der Diskussionsprozess für jeden zugänglich und einsehbar &#8211; ein Unding für Fachzeitschriften! Wie groß inzwischen die Bedeutung der Wissenschaftsdiskussion in Internetforen ist, wie z.B. <a href="http://retractionwatch.wordpress.com/" target="_blank">Retraction Watch</a>, zeigt sich in Aktionen, die Autoren zweifelhafter Veröffentlichungen zum Rückzug gezwungen haben. Eine Nobelpreisträgerin (Linda Buck) musste zwei „hochrangige“ Veröffentlichungen zurückziehen. Es hatte sich herausgestellt, dass einer ihrer Mitarbeiter gepfuscht hatte. Aber dies ist beileibe kein Einzelfall. Ein Genexperte und ein deutscher Anästhesie-Professor fielen der Kontrolle der Blogger zum Opfer und mussten ebenfalls letztendlich klein beigeben.</p>
<p>Es ist zu überdenken, ob die traditionelle Form der Print-Publikation im Internetzeitalter nicht schon längst überholt ist. Denn es ist schon merkwürdig, dass trotz des Anspruchs auf eine hochwissenschaftliche Auslese der eingereichten Arbeiten zur Veröffentlichung immer wieder, immer mehr schlechtes Material zur Veröffentlichung kommt. In den letzten 30 Jahren hat sich die Zahl der Veröffentlichungen vervierfacht, die der zurückgezogenen Arbeiten aber ver-550-facht. Dies zeigt, mit welchem Zündstoff in dieser Branche gearbeitet wird. Publikationen auf Teufel komm raus, egal, ob es etwas zu publizieren gibt oder nicht. Denn wer nicht publiziert, ist außen vor. Wer außen vor ist, der ist für die großen Brötchenverteiler, wie die Pharmaindustrie, nicht sonderlich interessant. Genau hier sind die Internet-Blogs von hohem Wert, legen sie doch den Finger in diese Wunde der unwissenschaftlichen Vorgehensweise.</p>
<p>Natürlich wird man von der konservativen Wissenschaftsseite aus zu hören bekommen, dass das alte System durchaus selbstkontrollierend ist. In einem gewissen Sinn kann man dies sogar bestätigen. Aber die Selbstkontrolle erfolgt erst, nachdem die Arbeiten veröffentlicht worden sind, die veröffentlicht werden mussten. Das kann dann schon mal 12 Jahre dauern, bevor man eine „Expression of concern“ abfeuert. Selbst danach kann es wieder dauern, bevor eine entscheidende Korrektur vorgenommen wird, wenn sie vorgenommen wird.</p>
<p>Das kann natürlich für Betroffene im Gesundheitswesen von nicht zu unterschätzender Bedeutung sein. Eine dumme Veröffentlichung zu einem Präparat, das in den Markt geboxt werden muss, wie z.B. <a href="http://naturheilt.com/blog/vioxx-skandal-merck/" target="_blank">Vioxx</a> oder <a href="http://www.yamedo.de/blog/avandia-evidenzbasiertes-desaster-2011/" target="_blank">Avandia</a>, und schon werden für die nächsten 10 Jahre Millionen Patienten einem gesundheitlichen Risiko ausgesetzt, nur weil die altehrwürdige Wissenschaft in altehrwürdigen Journalen zu überzeugenden Ergebnissen gekommen ist, die mit der Realität nichts zu tun haben. Der britische Arzt Andrew Wakefield sah vor etlichen Jahren einen Zusammenhang zwischen Impfungen gegen Mumps, Masern und Röteln mit Autismus bei Kleinkindern. Dies hielt glücklicherweise eine Reihe von Eltern davon ab, ihre Kinder diesem Risiko auszusetzen. Die Arbeit, die diese Impfungen für kleine Kinder als notwendig propagiert hatte, wurde dann jetzt erst (nach 12 Jahren!) von der Zeitschrift &#8220;Lancet&#8221; zurückgezogen.</p>
<p>Doch was passiert mit denen, die solche Dinge publiziert haben? Die zeigen ihren alten und möglichen neuen Herren (also denen mit dem Geld), dass sie in der Lage sind, sich artgerecht zu verhalten und Wissenschaft in Weißkittel-Marketing zu verwandeln. Daher klettern sie die Karriereleiter hinauf. Dies sind die rechten Charaktere, um innerhalb dieser 12 oder wie viel Jahre den Müll, den sie produziert haben, hinter sich zu lassen und in „verantwortungsvollere“ Positionen zu entschweben. Noch ein Grund, sich gegenseitig nicht in den Rücken zu fallen, denn wer weiß, welche Position der Kritisierte in in ein paar Jahren inne hat und wie er seinem Kritiker dann schaden könnte?</p>
<p>Wie man sieht: Es wird nicht besser, eher schlechter. Und ohne das Internet und seine Blogs wird meiner Meinung nach eine Kontrolle fast unmöglich werden. Dann können „Fälscher und Pfuscher“ angst- und sorgenfrei ihre Runden ziehen, egal, wieviele Menschenleben möglicherweise auf dem Spiel stehen. Ich hoffe ja auf ein Umdenken, aber bis dass die etablierten „Ehrwürdigen“ mit am &#8220;Blogstrang&#8221; ziehen werden, werden wohl wieder mal 12 Jahre vergehen.</p>
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		</item>
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		<title>Greenpeace schickt Jedi Ritter gegen VW-Darth-Vader</title>
		<link>http://renegraeber.de/blog/greenpeace-jedi-vw-darth-vader/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 13:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[VW]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Greenpeace sind wir einiges gewohnt. Unter Lebensgefahr setzen sich die Aktivisten in den Meeren für den Erhalt bedrohter Arten ein. Sie klettern in schwindelnde Höhen, ketten sich an und protestieren mit Kadavern getöteter Tiere an öffentlichen Plätzen. Aber die neueste Aktion ist noch viel aufsehenerregender als die bisherigen Greenpeace-Einsätze, denn sie findet auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <a href="http://www.greenpeace.de/">Greenpeace</a> sind wir einiges gewohnt. Unter Lebensgefahr setzen sich die Aktivisten in den Meeren für den Erhalt bedrohter Arten ein. Sie klettern in schwindelnde Höhen, ketten sich an und protestieren mit Kadavern getöteter Tiere an öffentlichen Plätzen. Aber die neueste Aktion ist noch viel aufsehenerregender als die bisherigen Greenpeace-Einsätze, denn sie findet auf der medialen Plattform statt.<br />
Greenpeace reagiert gezielt auf die aktuellen Reklamespots von VW für den neuen Passat. Ein Kind, als Jedi Ritter Darth Vader verkleidet, wirbt im VW Spot um die Sympathie der kaufwilligen Autofans. Das hat Greenpeace zu einer großangelegten Gegenkampagne inspiriert. Mit ebensolchen Jedi Rittern setzt sich Greenpeace mit dem Verhältnis des Wolfsburger Autokonzerns zum Klimaschutz auseinander.</p>
<p><span id="more-593"></span></p>
<p>VW, so Greenpeace, habe schon längst Fahrzeuge mit extrem niedrigem Verbrauch entwickelt. Der Autohersteller halte diese Entwicklungen aber aus ökonomischen Gründen zurück. Offiziell sei VW das um den Umweltschutz besorgte Schaf. Aber leider ein Schaf im Wolfsburger Wolfspelz mit dem knallharten Interesse, strengere Klimaschutzvorgaben so lange wie möglich hinaus zu zögern. Der Weltkonzern handle verantwortungslos, so berichtet Greenpeace auf scribd.</p>
<p>Die Umweltschutzorganisation hat sich eine Menge einfallen lassen zu dem Thema. Eine eigene Website, <a href="http://www.vwdarkside.com/" target="_blank">vwdarksidecom</a> widmet sich dem Thema: &#8220;Bring VW von der dunklen Seite ab&#8221;. Dort kann man unter anderem &#8220;Die Macht nutzen&#8221; und als Teilnehmer einer Unterschriftenaktion versuchen, VW wieder ins helle, umweltfreundliche Licht zu rücken. Das alles verspricht, noch sehr spannend zu werden. Denn die Listen müssen ja irgendwann an den Mann, besser gesagt, an VW. Ob das auf dem Postweg oder bei Häppchen und Saft geschehen wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p><object width="519" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nXndQuvOacU?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="519" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/nXndQuvOacU?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Inzwischen gibt es auch eine zweite Folge:</p>
<p><object width="519" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1ulH5CAjprc?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="519" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/1ulH5CAjprc?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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		<title>Gentechnikkonzern Monsanto erhält Patent auf Wassermelonen</title>
		<link>http://renegraeber.de/blog/gentechnikkonzern-monsanto-patent-auf-wassermelonen/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 12:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Greenpeace]]></category>
		<category><![CDATA[Kokopelli]]></category>
		<category><![CDATA[Monsanto]]></category>
		<category><![CDATA[Patent]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt wieder schlechte Nachrichten aus der Gentechnik: Der US-amerikanische Agrarkonzern Monsanto hat im Mai 2010 das Patent für eine Wassermelone erworben. Dies teilen Greenpeace und das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ mit. Das wäre vielleicht noch legitim, wenn Monsanto sie selbst in ihren Laboren entwickelt hätte, aber dem ist gar nicht der Fall: Indische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wieder schlechte Nachrichten aus der Gentechnik: Der US-amerikanische Agrarkonzern <a href="http://renegraeber.de/blog/monsanto-ein-gentechnik-konzern-auser-kontrolle/">Monsanto</a> hat im Mai 2010 das Patent für eine Wassermelone erworben. Dies teilen Greenpeace und das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ mit. Das wäre vielleicht noch legitim, wenn Monsanto sie selbst in ihren Laboren entwickelt hätte, aber dem ist gar nicht der Fall: Indische Bauern hatten die Melone mit herkömmlichen Verfahren gezüchtet.</p>
<p><span id="more-585"></span></p>
<p>Diese neue Sorte Melonen ist gegen eine bestimmte Viruserkrankung resistent, die in weiten Teilen der Erde auf dem Vormarsch ist. Und nun gehört das Patent darauf Monsanto, über die ich ja bereits geschrieben hatte: &#8220;<a href="http://renegraeber.de/blog/monsanto-der-konzern-mit-der-lizenz-zum-herrschen/">Monsanto &#8211; der Konzern mit der Lizenz zum herrschen</a>&#8220;. Die beiden o.g. Aktionsgruppen halten die Patentvergabe auf lebende Organismen in mehrerer Hinsicht für bedenklich, und ich schließe mich an, denn für mich ist das nur wieder ein Beweis für eine &#8220;<a href="http://renegraeber.de/blog/die-gruene-gentechnik-luege/">grüne Gentechnik Lüge</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Neuer Begriff: &#8220;Biopiraterie&#8221;</strong></p>
<p>Christoph Then, Berater von Greenpeace und Spezialist in Patentangelegenheiten, erläutert, dass es sich um einen Missbrauch des Patentrechts handelt. Wenn Landwirte in Indien das Saatgut einsetzen wollen, das sie über Generationen selbst gezüchtet und angebaut haben, müssen sie es nun teuer von Monsanto erwerben. Greenpeace spricht von Biopiraterie: Große Konzerne beuten Wissen und Erfahrung von Drittstaaten aus. Die Herkunftsländer werden weder um ihre Zustimmung gebeten, noch am Gewinn beteiligt. Die betroffenen Pflanzen und Tiere dürfen für weitere Züchtungen nicht mehr eingesetzt werden. Dadurch ist zukünftig auch die Artenvielfalt bedroht. Vereine wie <a href="http://renegraeber.de/blog/kokopelli-ueberlassen-saatgut-nicht-konzernen/">Kokopelli</a>, die sich für den Erhalt alter Obst- und Gemüsesorten einsetzen, sind den Konzernen daher ein Dorn im Auge.</p>
<p>Nach Auffassung von Greenpeace können Pflanzen und Tiere keine Erfindungen, sondern nur Entdeckungen sein. Entsprechend kann es dafür auch keine Patente geben. Tatsächlich gibt es eine Entscheidung der Großen Beschwerdekammer am Europäischen Patentamt aus dem Mai 2010. Die Entscheidung besagt, dass konventionelle Zuchtverfahren nicht patentierbar sind. Die Ergebnisse dieser Züchtungen, also Pflanzen, Saatgut und Ernte werden gleichwohl für Patente zugelassen.</p>
<p>Es gibt aber auch ein moralisches Problem. Die Zahl der Patentanträge auf Leben steigt ständig an. Werden diese Patente erteilt, könnten zukünftig einige internationale gewinnorientierte Konzerne über einen Großteil der Ernährungsgrundlage der Menschheit verfügen. Lesen Sie meinen kostenlosen Report: &#8220;<a href="http://renegraeber.de/blog/die-gruene-gentechnik-luege/">Die grüne Gentechnik-Lüge</a>&#8220;, und wenn Sie genauso wütend sind wie ich, finden am Ende des Reports orschläge, was Sie konkret tun können.<br />
<a href="http://renegraeber.de/gentechnik-report.pdf"><img class="alignnone size-full wp-image-88" src="http://renegraeber.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/Genetchnik_470px.jpg" alt="" width="470" height="198" /></a></p>
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		<title>Blackstone will Regenwald in Kamerun platt machen</title>
		<link>http://renegraeber.de/blog/blackstone-regenwald-kamerun/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 14:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blackstone]]></category>
		<category><![CDATA[Kamerun]]></category>
		<category><![CDATA[Palmöl]]></category>
		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>

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		<description><![CDATA[In Kamerun plant der amerikanische Investor &#8220;Blackstone&#8221; die Errichtung großer Plantagen zum Anbau von Ölpalmen. Voraussetzung hierfür ist die Rodung ökologisch wertvoller Regenwaldgebiete im Südwesten des afrikanischen Landes. Dieses Palmöl wird zum Beispiel bei der Herstellung von Schokoriegeln genutzt, wie ich in meinem Beitrag &#8220;Die bittere Seite von KitKat &#38; Co.&#8221; berichtet habe. Naturschutzorganisationen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Kamerun plant der amerikanische Investor &#8220;Blackstone&#8221; die Errichtung großer Plantagen zum Anbau von Ölpalmen. Voraussetzung hierfür ist die Rodung ökologisch wertvoller Regenwaldgebiete im Südwesten des afrikanischen Landes. Dieses Palmöl wird zum Beispiel bei der Herstellung von Schokoriegeln genutzt, wie ich in meinem Beitrag &#8220;<a href="http://renegraeber.de/blog/die-bittere-seite-von-kitkat-co-palmol-fur-schokoriegel-vernichtet-regenwalder/">Die bittere Seite von KitKat &amp; Co.</a>&#8221; berichtet habe.</p>
<p>Naturschutzorganisationen wie <a href="http://www.prowildlife.de/">Pro Wildlife</a> registrieren das geplante Vorhaben mit Entsetzen, würde bei einer Rodung der Regenwaldflächen der Lebensraum bedrohter Arten wie Waldelefanten oder Schimpansen vernichtet.</p>
<p><span id="more-581"></span><!--more--></p>
<p>Als Gipfel der Scheinheiligkeit empfinden die Naturschützer die Tatsache, dass das Investitionsprojekt von Blackstone als wohltätiges Entwicklungsprojekt angepriesen wird und bereits Spenden für die Palmölsetzlinge gesammelt werden.</p>
<p>Die Investorengemeinschaft um Blackstone wehrt sich gegen die Vorwürfe. Nach ihrer Auffassung würde eine verstärkte Produktion im Kamerun dazu führen, dass die Importe von Palmöl aus Indonesien verringert werden könnten. Dadurch könnten die für die noch vorhandene Restpopulation der Orang-Utans wichtigen indonesischen Regenwälder geschont werden.</p>
<p>Diese etwas verquere Argumentation wird von Pro Wildlife als zynisch eingestuft, denn der Kahlschlag der afrikanischen Regenwälder vernichtet unwiederbringlich wertvolle Lebensräume. Auch ein weiteres Argument der Befürworter der Palmölproduktion, das von einer Verbesserung der Lebensumstände der in Kamerun heimischen Bevölkerung ausgeht, wird von den Gegnern nicht so gesehen. Sie prognostizieren, dass die Gewinne in die Taschen der amerikanischen Firmen fließen und nicht der Landbevölkerung zugutekommen werden.</p>
<p>Noch während diese Diskussionen im Gange sind und die Regierung von Kamerun noch keine Entscheidung getroffen hat, werden Fakten geschaffen. Der beteiligte Investor Herakles hat schon angefangen, Setzlinge nach Kamerun zu transportieren. Tausende von ihnen befinden sich bereits heute vor Ort.</p>
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		<title>Wut-Wissenschaftler gegen die Bürokratie</title>
		<link>http://renegraeber.de/blog/wut-wissenschaftler-gegen-buerokratie/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 13:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja in diesen Tagen viel zu hören vom &#8220;Wutbürger&#8221;. Der Spiegel hat es in einem Essay verwendet und die Gesellschaft für deutsche Sprache hat es 2010 zum &#8220;Wort des Jahres&#8221; gewählt. Die Vorsilbe &#8220;Wut-&#8221; soll anzeigen, dass hier Bürger &#8220;der Politik die Gefolgschaft aufkündigen&#8221; und sich &#8220;gegen als Willkür empfundene politische Entscheidungen wenden&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja in diesen Tagen viel zu hören vom &#8220;Wutbürger&#8221;. Der Spiegel hat es in einem Essay verwendet und die Gesellschaft für deutsche Sprache hat es 2010 zum &#8220;Wort des Jahres&#8221; gewählt. Die Vorsilbe &#8220;Wut-&#8221; soll anzeigen, dass hier Bürger &#8220;der Politik die Gefolgschaft aufkündigen&#8221; und sich &#8220;gegen als Willkür empfundene politische Entscheidungen wenden&#8221;. Neben den &#8220;Wutbürgern&#8221; gibt es aber nun auch die &#8220;Wutwissenschaftler&#8221;, die sich für Dinge engagieren, die ihnen wichtig sind, beziehungsweise Mißstände anprangern, die sie viel zu lange mit getragen haben.</p>
<p>Aber ich muss da ein wenig ausholen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V. ist eine von vielen Institutionen in der hiesigen Forschungslandschaft. Dieser private Verein wird von Bund und Ländern bezuschusst und ist eine der Einrichtungen, die vom &#8220;Pakt für Forschung und Innovation&#8221; profitieren. Dieser Pakt sieht eine Etaterhöhung um jährlich 3 Prozent vor. Viele Forschungseinrichtungen in Deutschland werden von diesem Verein finanziell unterstützt. Das Ziel sollte eigentlich sein, dass bei der Verteilung der Gelder Gerechtigkeit und Ausgewogenheit Vorrang haben. Eigentlich.</p>
<p>Doch am Freitag, dem 1. Juli 2011, verschafften fünf renommierte Wissenschaftler ihrem Unmut gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft gehörig Luft. Die Verleger Karl Dietrich Wolff und Georg Siebeck, der Bibliothekar Uwe Jochum, der Editionsphilologe Roland Reuß und der Jurist Volker Rieble betonten vor einem kleinen Publikum im Foyer des Berliner Ensembles, dass der Verein vor allem eines dringend benötigt: mehr Kontrolle und Transparenz.</p>
<p>Ihr Hauptvorwurf lautet, dass die Mittelvergabe an &#8220;Kungelei&#8221; grenze. Die Bürokratie für die Vergabe von Drittmitteln, von denen einige Universitäten abhingen, sei zu langsam und intransparent. Es ließe sich schlicht oftmals nicht nachvollziehen, wer welche Gelder aus welchem Grund bekäme. Kontrolliert wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft zwar von Bundesrechnungshof, denn die Mittel kommen ja schließlich zum Großteil aus dem Bundeshaushalt. Die Ergebnisse werden aber nicht veröffentlicht. Das hängt auch mit der Struktur der Forschungsgemeinschaft zusammen. Sie ist ein Verein und muss sich prinzipiell nur an die Vereinssatzung halten.</p>
<p>Eine Folge davon: Viele Forschungseinrichtungen seien schon richtiggehend &#8220;zynisch&#8221; und widersetzten sich dem Apparat nicht, um nach zahlreichen Kürzungen und unangenehmen Änderungen in der Hochschullandschaft nicht auch noch anzuecken. Damit sprachen die fünf Redner wichtige Fakten an &#8211; die wahrscheinlich allerdings leider vorerst ohne Wirkung bleiben werden.</p>
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		<title>Die Atomlüge &#8211; kritische Doku zur Atomkraft in Deutschland</title>
		<link>http://renegraeber.de/blog/atomluege-kritische-doku-atomkraft-deutschland/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 12:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte 2010 befand sich die politische und gesellschaftliche Diskussion um eine Verlängerung der Laufzeit deutscher Kernkraftwerke auf einem Höhepunkt. Die Vorbereitungen der 2009 gewählten Regierung Merkel, den 2002 unter &#8220;Rot-Grün&#8221; beschlossenen Ausstieg aus der nukleraren Energieerzeugung zu kippen, liefen auf Hochtouren &#8211; inkl. alles andere als transparenten Verhandlungen mit den Kraftwerksbetreibern, den großen deutschen Energieunternehmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte 2010 befand sich die politische und gesellschaftliche Diskussion um eine Verlängerung der Laufzeit deutscher Kernkraftwerke auf einem Höhepunkt. Die Vorbereitungen der 2009 gewählten Regierung Merkel, den 2002 unter &#8220;Rot-Grün&#8221; beschlossenen Ausstieg aus der nukleraren Energieerzeugung zu kippen, liefen auf Hochtouren &#8211; inkl. alles andere als transparenten Verhandlungen mit den Kraftwerksbetreibern, den großen deutschen Energieunternehmen.</p>
<p><strong>Hieran knüpfte seinerzeit Gesine Enwald mit ihrer Dokumentation &#8220;Die Atomlüge&#8221; an, in welcher mit stets kritischem Blick den Argumenten der Atomkraftbefürworter auf den Zahn gefühlt wird.</strong></p>
<p><span id="more-553"></span></p>
<p>Eine zentrale Rolle spielt insbesondere die immer wieder gern angeführte Behauptung, die deutschen Kraftwerke würden den höchsten Sicherheitsanforderungen genügen, Umweltbelastungen oder gar Fehlfunkionen mit katastrophalen Ergebnissen seien im Grunde ausgeschlossen.</p>
<p>In Interviews kommen Wissenschaftler und Katastrophenschützer, aber auch Mitarbeiter und besorgte Anwohner des deutschen Pannen-AKWs Krümmel in Schleswig-Holstein zu Wort. Dass deren Ängste vor der Strahlengefahr &#8211; auch dies entgegen den Aussagen der Kraftwerksbetreiber &#8211; nicht unberechtigt sind, belegt eine im Rahmen der Doku vorgestellte Studie, welche einen Zusammenhang zwischen Leukämieerkrankungen bei Kindern und der räumlichen Nähe zu Atomkraftwerken belegt. <strong>Im Verlauf der Sendung wird sehr deutlich, dass die Atomlobby in Deutschland bestens verknüpft ist &#8211; so mancher Wissenschaftler scheint gerne bereit zu sein, als Zeuge für die Behauptungen der Energiewirtschaft aufzutreten.</strong></p>
<p>Auch die weiterhin nicht zufriedenstellend beantwortete Frage nach der Lagerung des radioaktiven Abfalls wird aufgegriffen und einer differenzierten Betrachtung &#8211; wie geeignet sind die potentiellen Standorte, was wird das alles den Steuerzahler kosten und wer gewinnt am Ende wirklich dabei? &#8211; unterzogen.</p>
<p>Schlussendlich bleibt der schale Beigeschmack, dass in der Atomdebatte weder Politik noch Energiekonzerne mit offenen Karten spielen &#8211; dass hier vielmehr eine PR-Schlacht zugunsten finanzieller Interessen und zu Lasten der Sicherheit geführt wird. Wenn eine solche Strategie Erfolg hat, kann daraus ein falsches Gefühl von Sicherheit resultieren. Die totale Beherrschbarkeit der Atomkraft ist und bleibt eine Illusion &#8211; und mit den Ereignissen in Japan wird deutlich, dass der Beitrag weiterhin von erschreckender Aktualität ist.</p>
<p><strong>Machen Sie sich doch selbst ein Bild:</strong></p>
<p><object width="519" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-1ISDkWlVqU?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="519" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/-1ISDkWlVqU?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><object width="519" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3tm-EznNtSM?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="519" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/3tm-EznNtSM?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><object width="519" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FITe-Te0Qtk?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="519" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/FITe-Te0Qtk?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><object width="519" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/V6vuQXA4Dkk?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="519" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/V6vuQXA4Dkk?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><object width="519" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rrjMNWnAOYo?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="519" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/rrjMNWnAOYo?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
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