Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Fast jedes Masthuhn bekommt Antibiotika

Montag, 26. März 2012 12:41

Mehr als 96 Prozent aller Masthühner bekommen Antibiotika. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die im Auftrag des Verbrauchschutzministeriums von Nordrhein-Westfalen erstellt wurde. In 83 Prozent der untersuchten Mastdurchgänge kamen die fraglichen Wirkstoffe zum Einsatz. Insgesamt summiert sich die Zahl der so behandelten Tiere damit auf 96,4 Prozent. Lediglich die Bio-Betriebe haben demnach ganz auf den Antibiotika-Einsatz verzichtet.

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Monsanto-Pflanzenschutzmittel hat Landwirt vergiftet

Donnerstag, 16. Februar 2012 16:06

Die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Landwirt Paul Francois und dem Agrochemie-Hersteller Monsanto endete mit einem Schuldspruch für den amerikanischen Konzern. Ein Gericht in Lyon sah es als erwiesen an, dass dem Getreidebauern ein erheblicher gesundheitlicher Schaden durch das von Monsanto hergestellte Herbizid “Lasso” entstanden war.

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Vater des kleinen Maulwurfs ist gestorben

Freitag, 2. Dezember 2011 19:03

Der kleine Maulwurf lebt weiter, aber sein “Vater” Zdenek Miller ist am Mittwoch im Alter von 90 Jahren gestorben.

In der Sendung mit der Maus erorberte der kleine Maulwurf unsere Kinderherzen: mit Neugier und mit Mut.

Multikulturell war er auch schon immer: seine staunenden “Ohhhhhhhhh!” und “Joiiiiiii!” machten einen Export in alle Welt leicht möglich.

Hier eine meiner Lieblingsfolgen:

Danke Zdenek Miller für dieses Geschenk.

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US Zensur für das Internet?

Mittwoch, 23. November 2011 16:00

Dass das Internet immer mehr Raum für freie Informationen, Videofilme und Nachrichten bietet, ist bekannt. Mehr Menschen als jemals zuvor haben die Möglichkeit, frei an Wissen teilhaben zu können und sich miteinander auszutauschen. Das Internet bietet auch Bürgern totalitärer Staaten die Chance, sich über Politik zu informieren oder selbst die Verbrechen der eigenen Regierung anzuprangern. Selbst in den ach so aufgeklärten Staaten der westlichen Welt läuft einiges schief und viele Verbrechen und Fehltaten wurde nur mit Hilfe des Internets ans Licht gebracht.

Doch das Internet hat auch seine Schattenseiten. Das Urheberrecht wird ausgehebelt, wenn man sich jedes Musikalbum und jeden Kinofilm schon zum Verkaufsstart illegal herunterladen kann – was natürlich gegen geltendes Recht verstößt (das Internet ist nämlich mitnichten ein “rechtsfreier Raum”). Außerdem könnten sich totalitäre politische Gruppen auf diese Weise unbemerkt organisieren. Vielen Firmen und Staaten ist dies ein Dorn im Auge. Die Gegenmaßnahme ist eine Verschärfung der Kontrolle und Überwachung des Internets.

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Kontrolle wissenschaftlicher Arbeiten durch das Internet

Donnerstag, 22. September 2011 13:55

Meiner Meinung nach ist das Internet wirklich eine tolle Sache: Jeder hat die Chance, an Wissen teilzuhaben und sich auf diese Weise weiterzubilden. Außerdem ist es jedem möglich, all das zu schreiben, was er denkt. Dabei sind die Informationen vielfältig: Zu jedem Thema gibt es schmeichlerische und kritische Meinungen, so dass der Leser sich selbst eine Haltung zu diesem Thema bilden kann, ohne etwas aus nur einer einzigen Quelle glauben zu müssen. Außerdem hat man die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen, was man da gerade gelesen hat – entweder direkt unter diesen Informationen (wie bei mir hier unten im Kommentarfeld) oder sogar in einem mit drei Klicks erstellten eigenen Internettagebuch, genannt Weblog (Blog).

Wenn man Leute nach der Bedeutung des Internets für die Wissenschaft befragt, dann sind es eigenartigerweise gerade die Elfenbeinturmbewohner, auch “Wissenschaftler” genannt, die mit dem Internet, außer E-Mails verschicken, nichts anfangen können.

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Greenpeace schickt Jedi Ritter gegen VW-Darth-Vader

Donnerstag, 15. September 2011 14:03

Von Greenpeace sind wir einiges gewohnt. Unter Lebensgefahr setzen sich die Aktivisten in den Meeren für den Erhalt bedrohter Arten ein. Sie klettern in schwindelnde Höhen, ketten sich an und protestieren mit Kadavern getöteter Tiere an öffentlichen Plätzen. Aber die neueste Aktion ist noch viel aufsehenerregender als die bisherigen Greenpeace-Einsätze, denn sie findet auf der medialen Plattform statt.
Greenpeace reagiert gezielt auf die aktuellen Reklamespots von VW für den neuen Passat. Ein Kind, als Jedi Ritter Darth Vader verkleidet, wirbt im VW Spot um die Sympathie der kaufwilligen Autofans. Das hat Greenpeace zu einer großangelegten Gegenkampagne inspiriert. Mit ebensolchen Jedi Rittern setzt sich Greenpeace mit dem Verhältnis des Wolfsburger Autokonzerns zum Klimaschutz auseinander.

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Gentechnikkonzern Monsanto erhält Patent auf Wassermelonen

Donnerstag, 1. September 2011 13:33

Es gibt wieder schlechte Nachrichten aus der Gentechnik: Der US-amerikanische Agrarkonzern Monsanto hat im Mai 2010 das Patent für eine Wassermelone erworben. Dies teilen Greenpeace und das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ mit. Das wäre vielleicht noch legitim, wenn Monsanto sie selbst in ihren Laboren entwickelt hätte, aber dem ist gar nicht der Fall: Indische Bauern hatten die Melone mit herkömmlichen Verfahren gezüchtet.

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Blackstone will Regenwald in Kamerun platt machen

Donnerstag, 25. August 2011 15:21

In Kamerun plant der amerikanische Investor “Blackstone” die Errichtung großer Plantagen zum Anbau von Ölpalmen. Voraussetzung hierfür ist die Rodung ökologisch wertvoller Regenwaldgebiete im Südwesten des afrikanischen Landes. Dieses Palmöl wird zum Beispiel bei der Herstellung von Schokoriegeln genutzt, wie ich in meinem Beitrag “Die bittere Seite von KitKat & Co.” berichtet habe.

Naturschutzorganisationen wie Pro Wildlife registrieren das geplante Vorhaben mit Entsetzen, würde bei einer Rodung der Regenwaldflächen der Lebensraum bedrohter Arten wie Waldelefanten oder Schimpansen vernichtet.

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Wut-Wissenschaftler gegen die Bürokratie

Donnerstag, 18. August 2011 14:01

Es ist ja in diesen Tagen viel zu hören vom “Wutbürger”. Der Spiegel hat es in einem Essay verwendet und die Gesellschaft für deutsche Sprache hat es 2010 zum “Wort des Jahres” gewählt. Die Vorsilbe “Wut-” soll anzeigen, dass hier Bürger “der Politik die Gefolgschaft aufkündigen” und sich “gegen als Willkür empfundene politische Entscheidungen wenden”. Neben den “Wutbürgern” gibt es aber nun auch die “Wutwissenschaftler”, die sich für Dinge engagieren, die ihnen wichtig sind, beziehungsweise Mißstände anprangern, die sie viel zu lange mit getragen haben.

Aber ich muss da ein wenig ausholen: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V. ist eine von vielen Institutionen in der hiesigen Forschungslandschaft. Dieser private Verein wird von Bund und Ländern bezuschusst und ist eine der Einrichtungen, die vom “Pakt für Forschung und Innovation” profitieren. Dieser Pakt sieht eine Etaterhöhung um jährlich 3 Prozent vor. Viele Forschungseinrichtungen in Deutschland werden von diesem Verein finanziell unterstützt. Das Ziel sollte eigentlich sein, dass bei der Verteilung der Gelder Gerechtigkeit und Ausgewogenheit Vorrang haben. Eigentlich.

Doch am Freitag, dem 1. Juli 2011, verschafften fünf renommierte Wissenschaftler ihrem Unmut gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft gehörig Luft. Die Verleger Karl Dietrich Wolff und Georg Siebeck, der Bibliothekar Uwe Jochum, der Editionsphilologe Roland Reuß und der Jurist Volker Rieble betonten vor einem kleinen Publikum im Foyer des Berliner Ensembles, dass der Verein vor allem eines dringend benötigt: mehr Kontrolle und Transparenz.

Ihr Hauptvorwurf lautet, dass die Mittelvergabe an “Kungelei” grenze. Die Bürokratie für die Vergabe von Drittmitteln, von denen einige Universitäten abhingen, sei zu langsam und intransparent. Es ließe sich schlicht oftmals nicht nachvollziehen, wer welche Gelder aus welchem Grund bekäme. Kontrolliert wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft zwar von Bundesrechnungshof, denn die Mittel kommen ja schließlich zum Großteil aus dem Bundeshaushalt. Die Ergebnisse werden aber nicht veröffentlicht. Das hängt auch mit der Struktur der Forschungsgemeinschaft zusammen. Sie ist ein Verein und muss sich prinzipiell nur an die Vereinssatzung halten.

Eine Folge davon: Viele Forschungseinrichtungen seien schon richtiggehend “zynisch” und widersetzten sich dem Apparat nicht, um nach zahlreichen Kürzungen und unangenehmen Änderungen in der Hochschullandschaft nicht auch noch anzuecken. Damit sprachen die fünf Redner wichtige Fakten an – die wahrscheinlich allerdings leider vorerst ohne Wirkung bleiben werden.

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Die Atomlüge – kritische Doku zur Atomkraft in Deutschland

Montag, 11. Juli 2011 13:55

Mitte 2010 befand sich die politische und gesellschaftliche Diskussion um eine Verlängerung der Laufzeit deutscher Kernkraftwerke auf einem Höhepunkt. Die Vorbereitungen der 2009 gewählten Regierung Merkel, den 2002 unter “Rot-Grün” beschlossenen Ausstieg aus der nukleraren Energieerzeugung zu kippen, liefen auf Hochtouren – inkl. alles andere als transparenten Verhandlungen mit den Kraftwerksbetreibern, den großen deutschen Energieunternehmen.

Hieran knüpfte seinerzeit Gesine Enwald mit ihrer Dokumentation “Die Atomlüge” an, in welcher mit stets kritischem Blick den Argumenten der Atomkraftbefürworter auf den Zahn gefühlt wird.

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